Bei einem Spezialprojekt in Bonn trennte DIABOS einen historischen Römerkanal kontrolliert in transportfähige Segmente. Die Bauwerksabschnitte sollten nicht zerkleinert, sondern für eine spätere museale Ausstellung erhalten werden.
Kernbohrungen, Seilsägearbeiten und Stahlträgereinbauten ermöglichten die gezielte Trennung und Sicherung. Anschließend wurden die Segmente mit Bagger- und Krantechnik geborgen und verladen.
Historischen Römerkanal in Bonn trennen und bergen
- Standort
- Bonn, Nordrhein-Westfalen
- Aufgabe
- Erhaltende Trennung in transportfähige Segmente
- Trenntechnik
- Kernbohrungen und Seilsägearbeiten
- Sicherung
- Stahlträgerkonstruktion
- Bergung
- Bagger- und Krantechnik
- Projektziel
- Transport und museale Ausstellung
Historische Bausubstanz für die Ausstellung erhalten
Anders als bei einem herkömmlichen Abbruch musste die historische Substanz erhalten bleiben. Schnittführung und Segmentgröße waren deshalb auf den Zustand des Bauwerks, die Stahlträgerkonstruktion sowie die anschließende Bergung und den Transport abzustimmen.
Kernbohrungen, Seilsäge und Stahlträger im Zusammenspiel
Für die kontrollierte Segmentierung kombinierte DIABOS Kernbohrungen und Seilsägearbeiten mit einer Stahlträgerkonstruktion zur Sicherung der Bauwerksabschnitte.
Kernbohrungen
Die Bohrarbeiten bereiteten die vorgesehenen Trennbereiche vor und wurden auf das Sicherungskonzept abgestimmt.
Seilsägearbeiten
Die Seilsäge trennte den Kanal entlang definierter Schnittlinien in einzelne, transportfähige Segmente.
Stahlträgerkonstruktion
Stahlträgereinbauten unterstützten die Sicherung der Segmente und bereiteten die anschließende Bergung vor.
Von der kontrollierten Trennung bis zum Transport
Trennung vorbereiten
Trennbereiche, Segmentgrößen und Stahlträgereinbauten aufeinander abstimmen.
Segmente herstellen
Kernbohrungen ausführen und den Römerkanal mit der Seilsäge kontrolliert trennen.
Bauwerksabschnitte bergen
Die gesicherten Segmente mit Bagger- und Krantechnik aufnehmen.
Verladen und transportieren
Die Bauwerksabschnitte verladen und zum vorgesehenen Ausstellungsort transportieren.
Römerkanal geborgen und für die Ausstellung erhalten
Die Römerkanal-Segmente wurden kontrolliert getrennt, geborgen und verladen. Nach dem Transport wurden sie für die museale Ausstellung wieder zusammengeführt.
Bauteiltrennung oder anspruchsvollen Rückbau anfragen
Sie planen die kontrollierte Trennung massiver Bauteile oder einen technisch anspruchsvollen Rückbau? DIABOS prüft geeignete Projekte in Köln, Bonn und NRW sowie deutschlandweit nach Absprache.
Hilfreich für eine erste Prüfung
- Bestandspläne oder Fotos
- Bauteilabmessungen
- Gewünschte Segmentgrößen
- Kran- und Verladeflächen
- Transportweg und Zufahrt
Passende Leistungen für Bauteiltrennung, Bergung & Rückbau

Seilsägearbeiten

Kernbohrungen

Abbruch & Rückbau
Häufige Fragen zur Trennung und Bergung massiver Bauteile
FAQ · BAUTEILTRENNUNG & BERGUNG_Bonn
Historische oder erhaltenswerte Bauwerke können je nach Aufbau kontrolliert in einzelne Segmente getrennt werden. Dafür werden Schnittlinien und Segmentgrößen vorab auf Bauteilgeometrie, Sicherung, Gewicht, Hebetechnik und Transport abgestimmt. Bei dem Projekt in Hürth kombinierte DIABOS dafür Kernbohrungen, Seilsägearbeiten und eine Stahlträgerkonstruktion.
Kernbohrungen und Seilsägearbeiten können unterschiedliche Aufgaben innerhalb eines Trennkonzepts übernehmen. Kernbohrungen dienen beispielsweise der Vorbereitung definierter Bereiche, während die Seilsäge massive Bauwerksabschnitte entlang geplanter Schnittlinien trennt. Welche Kombination geeignet ist, hängt von Bauteil, Material, Geometrie und dem gewünschten Ergebnis ab.
Eine Stahlträgerkonstruktion kann dazu dienen, vorbereitete Bauwerkssegmente während und nach der Trennung konstruktiv zu unterstützen. Bei Projekten mit schweren oder erhaltenswerten Bauteilen müssen Trennung, Sicherung, Anschlagpunkte und spätere Hebevorgänge aufeinander abgestimmt werden.
Nach der kontrollierten Trennung können Bauwerkssegmente je nach Gewicht, Größe und Baustellensituation mit geeigneter Bagger- und Krantechnik aufgenommen werden. Anschließend werden sie auf eine Verladefläche oder direkt auf ein geeignetes Transportfahrzeug übergeben. Deshalb müssen Segmentgröße, Hebetechnik, Zufahrt, Verladefläche und Transportweg bereits bei der Planung berücksichtigt werden.

